Berlin Bound (2012/2014)

Eine interaktive Party Performance von, für und über die Berliner aus aller Welt.

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Wie fühlt man sich zuhause? Was ist dafür notwendig? Ist es einem gelungen, seine Identität zu bewahren oder hat man sie geopfert? Die Erfahrung, das alte Zuhause, das eigene kulturelle System zu verlassen und ein neues zu suchen und aufzubauen, teilen viele Menschen in Berlin. Dazu gehören auch die Köpfe vom Thin Skin Theater und Sisyphos, der Flugelefant (SdF): die Spanierin Ana Mena, die Australierin Sarah-Jane St. Clair und die Taiwanerin Chang Nai Wen. Aus ihren eigenen Erfahrungen sowie aus Erzählungen von Anderen entstand das Theaterstück „Berlin Bound“, das 2012 im Kleid einer Flugreise im Berliner Club Kater Holzig zur Welt kam.

Im Dezember 2014 kann das Publikum in der Griessmühle (Neukölln) und im Brunnen70 (Wedding) einsteigen und „nach Hause“ reisen. Während sonst entweder gefeiert oder ins Theater gegangen wird – hier ist es ein und dasselbe Alle Mitreisenden sind eingeladen, selbst ein Stück Zuhause – geliebt oder gehasst – mitzubringen. „Ankommen liegt in Ihren Händen“ heißt das Motto dieser Reise.

Weltpremiere: 22.11.2012 @Kater Holzig
Wiederaufnahme Premiere A: 5.12.2014 @Griessmühle | Premiere B: 6.12.2014 @Brunnen70


Konzept, Stückentwicklung und Regie Chang Nai Wen | Schauspiel und Stückentwicklung Ana Mena, Sarah-Jane St. Claire | Stückentwicklung, Textbearbeitung und Co-Regie Evan Tsitsias | Musik und Video Komposition Chica Fábrica | DJ Nico Nicson | Kostüme Christin Vahl | Dramaturgie und Sprachtraining Michael Wäser | Grafik und Licht Eva Gutierrez Alonso | Technikberatung Michael Tibes | Produktionsleitung Theresa Pommerenke | Administration ehrliche arbeit – freies Kulturbüro | PR Casey Tower | Video und Schnitt Nicole Mühlberg | Foto Susan Paufler | Hospitanz  Anthea Engelhardt


Eine Produktion von Thin Skin Theater und SdF

Mit Unterstützung von der Schauspielfabrik (Berlin) und Berlin Bound Spender der Crowdfunding Plattform Indiegogo (2012)

Mit freundlicher Unterstützung von Theaterhaus Mitte (2014)
Wiederaufnahme gefördert durch